Transparenzhinweis: Keine bezahlte Kooperation mit prepmymeal. Alle Produkte für die kommenden Tests kaufe ich selbst. Dieser Artikel ist ein Anbieter-Portrait, kein Testbericht.
Steckbrief
| Gegründet | 2017 in Frankfurt von Jonas Noyon und Kevin Schmid |
| Konzept | Individuell zusammenstellbare, tiefgekühlte Fitnessgerichte; nach Ziel wählbar (Abnehmen, Muskelaufbau, gesund leben) |
| Sortiment | Über 50–80 wechselnde Gerichte, inkl. Frühstück; Low Carb/Keto, Diät-, Muskelaufbau-, Veggie- und vegane Optionen |
| Nährwertfokus | Häufig High Protein; klar deklarierte Makros (kcal, KH, Eiweiß, Fett); ohne Zusatzstoffe und Zuckerzusatz (nach Herstellerangabe) |
| Bestellung | Boxen mit 6/12/18 Gerichten, Einzelbestellung oder flexibles Abo |
| Preis | ca. 8,49–9,99 € pro Portion (XL ab ~5,99 €) zzgl. Versand |
| Vertrieb | Eigener Onlineshop, Lieferung DACH und Frankreich |
prepmymeal folgt demselben Grundgedanken wie FITTASTE, setzt aber auf schockgefrostete Gerichte und ein besonders breites, nach Ernährungszielen filterbares Sortiment. Die klare Makro-Deklaration ist für alle, die tracken, ein echter Vorteil – und für meine CGM-Tests eine gute Ausgangslage.
Was ist für den Stoffwechsel relevant?
- Zielgerichtete Auswahl: Dass ich gezielt Low-Carb- oder proteinbetonte Gerichte wählen kann, ist aus Blutzucker-Sicht der interessanteste Punkt. Die Kohlenhydratmenge bleibt der Haupttreiber der Glukoseantwort gesichert – wer sie steuern kann, steuert den Peak.
- Protein und Sättigung: Ein höherer Proteinanteil unterstützt Sättigung und Muskelerhalt, gerade in einer Abnehmphase, und dämpft die Glukoseantwort gesichert. Das passt zu meinem Ziel, Gewicht zu reduzieren, ohne Muskulatur zu verlieren.
- Tiefkühlung und Resistant Starch: Bei stärkehaltigen Beilagen kann Abkühlen/Wiedererwärmen den Anteil resistenter Stärke verändern und die Glukoseantwort theoretisch leicht abmildern – der Effekt ist real, aber in der Größenordnung für ein einzelnes Gericht schwer vorhersagbar plausibel. Genau so etwas kann mein CGM sichtbar machen.
- „Ohne Zuckerzusatz” ≠ „kohlenhydratarm”: Auch hier gilt: Reis, Nudeln und Kartoffeln liefern Kohlenhydrate unabhängig vom Zucker-Label. Entscheidend ist die deklarierte Gesamtmenge pro Portion.
Kritische Punkte, die ich im Blick behalte
- Marketing vs. Makros: „Fitnessgericht” ist kein geschützter Begriff. Ich richte mich nach den deklarierten Nährwerten und der realen Kurve, nicht nach der Kategorie-Bezeichnung.
- Preis und Versand: Pro Portion deutlich teurer als Selbstkochen; die Versandkosten kommen obendrauf. Der Mehrwert muss im Alltag (Zeit, Konstanz, Blutzuckerkontrolle) liegen.
- Portion und Nachlegen: Wie bei jedem Fertiggericht bewerte ich, ob die Portion real sättigt.
Mein Testplan (Tests ausstehend)
- Low Carb vs. klassisch: Ein bewusst kohlenhydratarmes gegen ein beilagenreiches Gericht – Peak-Höhe und Verlauf über 3 Stunden im direkten Vergleich.
- Deklaration vs. Realität: Passt meine gemessene Glukoseantwort zu den angegebenen Kohlenhydraten?
- Tiefkühl-Effekt: Falls sinnvoll messbar – reagiert ein stärkehaltiges Gericht anders als frisch zubereitete Vergleichskost?
- Trainings- vs. Ruhetag: Dasselbe Gericht mit und ohne vorheriges moderates Ausdauertraining.
Alle Ergebnisse werden als Einzelfallbeobachtung (n=1) gekennzeichnet; auffällige Messungen wiederhole ich an einem anderen Tag.
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Kein Fertiggericht kann eine Stoffwechselerkrankung heilen oder eine Remission herbeiführen; entscheidend bleibt das Gesamtbild aus Ernährung, Bewegung, Gewicht und ärztlicher Begleitung.