Die Morgen unterscheiden sich in Aufstehzeit, Essen, Terminen und Training. Ich stelle sie deshalb nebeneinander, ohne einen durchschnittlichen „Trainingseffekt“ auszurechnen.
| Tag | Kontext | erster Wert | Minimum | Maximum | letzter Wert |
|---|---|---|---|---|---|
| 11.07. | ohne Morgentraining; spät aufgestanden, Termin, Einkauf, zwei Proteinbrötchen | 120 | 99 | 157 | 107 |
| 20.07. | 45 Min Low Impact um 09:03 | 121 | 114 | 140 | 128 |
| 21.07. | Iced Coffee 07:55, 45 Min Low Impact 08:55 | 119 | 113 | 145 | 124 |
| 22.07. | Iced Coffee 08:22, 45 Min Low Impact 09:10 | 105 | 102 | 142 | 128 |
Was sich sinnvoll vergleichen lässt
Der Verlauf ohne frühes Training zeigt, wie stark Tagesrhythmus und spätes Frühstück die Ausgangslage verändern können. An den Ride-Tagen liegen zusätzlich Produktgetränke vor. Damit kann ich Hypothesen bilden, aber nicht sagen, dass der Ride allein die Differenz verursacht hat.
Nächster sauberer Test
Sieben Morgen pro Bedingung, gleiche Aufstehzeit, gleiches Frühstück oder nüchtern, definierter Ride und ein festes Beobachtungsfenster von 06:00 bis 12:00 Uhr. Krankheit, Einsatznacht und Sensorwechsel werden ausgeschlossen und separat dokumentiert.
Quellen und methodische Einordnung
- American Diabetes Association, Standards of Care in Diabetes—2026: Physical activity and exercise
- Trefts et al., Exercise and the Regulation of Hepatic Metabolism
- Bergenstal et al., Glucose Management Indicator (GMI)
- Zaharieva et al., CGM lag during aerobic exercise
- Emhoff et al., Gluconeogenesis and hepatic glycogenolysis during exercise
Die Werte in diesem Beitrag stammen von meinem eigenen Sensor (FreeStyle Libre 3) und sind eine Einzelfallbeobachtung (n = 1) – sie zeigen ein Muster bei mir, keine Regel für dich. Jede Aussage ist als gesichert, plausibel oder offen gekennzeichnet, und zeitliche Nähe gilt nie als Beweis für eine Ursache. Wie ich Zeitfenster, Sensorlatenz, Einflussfaktoren und Freigabe handhabe, steht gesammelt auf einer Seite. Zur Methodik
