Spaghetti-Eis (27 g), Salted Caramel (24 g) und 400 g Joghurt (14 g) ergeben in der Notiz 65 g Kohlenhydrate. Zwei Stunden später folgten Disney-Ride, 30 Minuten Rock, 20 Minuten Recovery und 10 Minuten Cooldown.
Mehr Training bedeutet nicht automatisch mehr Erkenntnis
Der mehrteilige Block brachte Bewegung, unterschiedliche Intensitäten und eine lange Gesamtdauer zusammen. Der Wert fiel im Auswertungsfenster bis 113 mg/dl. Daraus lässt sich nicht ableiten, welcher Ride welchen Anteil hatte. Ebenso wenig lässt sich sagen, wie die Kurve ohne Training verlaufen wäre.
Praktische Konsequenz für meine Dokumentation
Für einen Vergleich sind einzelne, klar begrenzte Einheiten besser als mehrere Rides hintereinander. Ich trenne künftig Hauptteil, Recovery und Cooldown und notiere den Wert vor jedem Abschnitt. Damit wird sichtbar, ob ein späterer Wiederanstieg bereits während des Blocks beginnt.
Sicherheit
Lange Trainingsblöcke können bei Menschen mit blutzuckersenkenden Medikamenten oder Insulin ein anderes Risiko haben als bei mir. Korrekturen gehören in ein medizinisch abgestimmtes Schema.
Quellen und methodische Einordnung
- American Diabetes Association, Standards of Care in Diabetes—2026: Physical activity and exercise
- Trefts et al., Exercise and the Regulation of Hepatic Metabolism
- Bergenstal et al., Glucose Management Indicator (GMI)
- Zaharieva et al., CGM lag during aerobic exercise
- Emhoff et al., Gluconeogenesis and hepatic glycogenolysis during exercise
Die Werte in diesem Beitrag stammen von meinem eigenen Sensor (FreeStyle Libre 3) und sind eine Einzelfallbeobachtung (n = 1) – sie zeigen ein Muster bei mir, keine Regel für dich. Jede Aussage ist als gesichert, plausibel oder offen gekennzeichnet, und zeitliche Nähe gilt nie als Beweis für eine Ursache. Wie ich Zeitfenster, Sensorlatenz, Einflussfaktoren und Freigabe handhabe, steht gesammelt auf einer Seite. Zur Methodik
